Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologie, ästhetische Dermatologie
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HCG-Diät (Stoffwechselkur)

Die HCG-Diät - auch bekannt als Hollywood-Diät oder seit neuestem auch als "Stoffwechselkur" - wurde bereits vor über 50 Jahren von Dr. Simeons, einem englischen Endokrinologen, entwickelt.

 

In seinen Publikationen wies er darauf hin, dass die verschiedenen Körperfettlager auf verschiedene Diäten unterschiedlich reagieren. Er unterscheidet drei Arten von Fett: das Reservefett unter der Haut (dies wird bei üblichen Diäten abgebaut), das Strukturfett, eine Art natürliches "Verpackungsmaterial" für die Organe und das diätresistente Depotfett.

 

Bei einem Menschen mit funktionierendem Fettstoffwechsel genügt eine quantitative Einschränkung der Nahrungsmenge, um die gewünschte Figur zu erreichen. Bei Störungen, die meist vererbt sind, schwindet das für das gesunde Aussehen wichtige Reservefett, und ein oft beträchtliches Fettlager (Depotfett) bleibt. Die fettlösende Wirkung des Schwangerschaftshormons HCG fand Simeons unter anderem während seiner Forschungsarbeiten mit fettsüchtigen Jungen in Bombay heraus. Später konnte er in seinen Privatkliniken in Rom und Hollywood herausragende Erfolge in der Behandlung zahlreicher Prominter verzeichnen. Noch heute lassen sich viele Filmstars und Prominente mit der HCG-Kur behandeln, um unerwünschte Kilos wieder los zu werden.


Der natürliche Plazentawirkstoff humanes Choriongonadotropin (HCG) bewirkt unter anderem eine Umverteilung von Fett am ganzen Körper. Auf diese durchaus positive Nebenwirkung stützt sich auch Simeon's HCG Therapie. Diese Substanz löst das Fett im Körper, das durch die üblichen Diäten nicht angegriffen wird. Daher werden hervorragende Erfolge nicht nur bei generell übergewichtigen Patienten verzeichnet, sondern auch bei normalgewichtigen Menschen mit hartnäckigen "Problemzonen". Störende Fettpolster an Hüften und Rücken, Oberschenkeln und Oberarmen verschwinden genauso wie Reithosen und Cellulite.

Die ambulante Behandlung besteht aus einer Kombination einer fettlosen, kalorienarmen Diät mit täglich verabreichten Injektionen von ß-HCG über einen Zeitraum von 23 bis 45 Tagen. Diese Injektionen können in der Regel problemlos vom Patienten selbst durchgeführt werden. Wichtig während der Diät ist auch eine reichliche Flüssigkeitszufuhr. Im Durchschnitt ist ein Gewichtsverlust von 300g/Tag zu erwarten, wobei bei Männern oftmals höhrere Werte zu erreichen sind.


Auf dem täglichen Menüplan stehen zwei Mahlzeiten, bestehend aus 100 Gramm Eiweiß, wenig Kohlenhydraten, Frischgemüse ohne Fett zubereitet und Obst. Die Patienten sind während der Kur in der Regel voll arbeitsfähig und zeigen keine Müdigkeit.

Unerwünschte Nebenwirkungen konnten über all die Jahrzehnte nicht festgestellt werden. Allerdings gibt es doch einige Kontraindikationen für die HCG-Diät. Dazu gehören hauptsächlich Schilddrüsenstörungen. Daher ist vor der Kur eine genaue ärztliche Untersuchung erforderlich. Auch während und nach der Kur sind ärztliche Untersuchungen zwingend notwendig.
 

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Dr. Angelika Ernst-Plörer

 

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